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7. Februar 2017 Leichte Engpässe bei Blutspendeaktionen

Dass Blutspender gerne andere Menschen helfen, beweisen Freiwillige auch im Stadt-, und Landkreis immer wieder. Gerade während der kalten Witterung, in der viele Menschen an grippalen Infekten leiden und damit in ihrer Spendenbereitschaft eingeschränkt sind, herrschen trotz Sicherheitsreserven Engpässe bei der Blutversorgung

B. Haaf

Hartnäckig hält sich auch das Gerücht,  man dürfe nach einer Grippeimpfung  nicht zur Blutspende erscheinen.

Dem widerspricht der Blutspendedienst, da es sich beim Serum nicht um Lebendimpfstoff handelt.

Spenden darf, wer nach der Grippeimpfung ohne klinische Symptome und bei körperlichem Wohlbefinden ist. Wenn die Impfstelle ohne Reizung ist, kann man nach Verabreichen des Impfstoffes direkt wieder Blut spenden. Besser ist es einen Tag zu warten.  Ausgeschlossen muss leider derjenige werden, der innerhalb der zurückliegenden vier Wochen an einem fieberhaften Infekt gelitten hat, auch wenn die Symptome abgeklungen sind. Eine so genannte Sperrfrist ist einzuhalten.

 

Gegen einen grippalen Infekt, der mit Schnupfen, Husten und ein wenig Fieber einhergeht. gibt es leider keine Impfung und eine solche Erkrankung kann einen auch ereilen, obwohl man gegen die Virus-Grippe geimpft wurde.

Nach einer solch harmlosen Erkältungskrankheit  kann nach einer Woche wieder Blut gespendet werden. Entwickeln sich allerdings Komplikationen z.B. durch eine zusätzliche bakterielle Infektion, muss man eine Wartezeit von vier Wochen einhalten.

 

Blutspender sorgen auch im Landkreis Heilbronn mit ihrem Aderlass dafür, dass sich die Lebenserwartung und Lebensqualität einiger ihrer Mitmenschen erheblich erhöht, aber auch dafür, dass ihnen selbst im Ernstfall schnell geholfen werden kann.

 

 

7. Februar 2017 10:36 Uhr. Alter: 112 Tage