Der gestrige 14. Juni, als Datum für den Weltblutspendetag geht auf Karl Landsteiner zurück, der am 14. Juni 1868 geboren wurde. Landsteiner gilt als der Entdecker der Blutgruppen, wofür er 1930 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin erhielt. Er war ein österreichisch-amerikanischer Pathologe, Hämatologe und Serologe. Landsteiner starb 1943.
Auch in diesem Sommer sieht man beim Blutspendedienst mit Sorge auf die zunehmenden Lockerungen. Schon 2020 hat es dazu geführt, dass das Blutspenden auf der Prioritätenliste der Menschen weiter nach unten gerutscht ist. Zusammen mit der bevorstehenden Urlaubszeit könnte das zu erheblichen Nachschubproblemen führen. Reserven schrumpfen drastisch und nur wenig Vorrat lagert. In allen Kanälen wurde gestern in den Nachrichten auf die Versorgungssicherheit hingewiesen.
Aufgrund der geringen Haltbarkeit der Blutpräparate von 42 Tagen, bzw. nur vier Tagen ist ein kontinuierliches Engagement unabdingbar.
Auch wegen Erreichung der Altersgrenze verlieren die Blutspendedienste jedes Jahr langjährige Spender. Die Gewinnung neuer Spender ist eine zunehmende Herausforderung an jedem Veranstaltungsort der Aktionen.
Jeder kann in die Situation kommen, auf eine Blutspende angewiesen zu sein. Sei es wegen einer Krankheit, eines Unfalls oder aus anderen Gründen.
Damit dies nicht in Vergessenheit gerät, wurde 2004 der Weltblutspendetag ins Leben gerufen.